Lifestyle

Mein Sonntagmorgen ohne Handy

Von Greta · · 3 Min. Lesezeit

Mein Handy liegt normalerweise neben dem Bett. Morgens ist es das Erste, was ich in die Hand nehme. Noch bevor ich richtig wach bin, weiß ich, was in der Welt schiefläuft und wer mir geschrieben hat. Seit ein paar Wochen mache ich es sonntags anders.

Die Regel ist einfach

Samstagabend kommt das Handy in die Küchenschublade. Bis Sonntagmittag bleibt es da. Als Wecker habe ich mir einen alten Reisewecker vom Flohmarkt geholt. Er tickt ein bisschen zu laut, aber daran gewöhnt man sich.

Was ich stattdessen mache

  • Kaffee kochen und dabei aus dem Fenster schauen, einfach so.
  • Ein Buch lesen, das nichts mit Arbeit zu tun hat.
  • Ein paar Zeilen in mein Notizbuch schreiben.
  • Am Rhein spazieren gehen, wenn das Wetter mitspielt.

Klingt unspektakulär, und genau das ist es auch. Aber der Vormittag fühlt sich plötzlich doppelt so lang an.

Ich habe nichts verpasst. Außer vielleicht ein bisschen Unruhe.

Die ersten Male waren komisch

Ich gebe zu: Am ersten Sonntag bin ich dreimal zur Schublade gegangen. Nur kurz schauen, ob etwas Wichtiges war. War es nicht. Beim dritten Mal musste ich über mich selbst lachen.

Inzwischen freue ich mich die ganze Woche auf diesen Morgen. Vielleicht probierst du es auch mal aus. Eine Schublade hat schließlich jeder.

Einen ruhigen Sonntag wünscht dir Greta

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